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Adi Hasch

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Themenbereiche:
Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen

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Lärmbelastung am Handelskai unerträglich

13.04.2006 | Verkehr/Bezirksentwicklung, Umwelt, Handelskai, Topstory

Die Stadt Wien muß effektive Maßnahmen gegen den Lkw-Umwegverkehr endlich umsetzen.


Der Handelskai als Ausweichroute
für LKW-Mautflüchtlinge

Durch die Einführung der LKW-Maut und der Section Control im Kaisermühlner Tunnel auf der A22-Donauuferautobahn sind in den letzten Jahren viele Lkws über den Handelskai ausgewichen.

Zusätzlich beweisen auch Studien im Auftrag der Stadt Wien, dass EKZ Stadion und Bürohochhaus Krieau zu einer 50%igen Verkehrssteigerung am Handelskai führen werden. Bereits jetzt beträgt der Dauerschallpegel untertags zwischen 72 und 76dBA und liegt damit beträchtlich über dem Grenzwert für Gesundheitsschutz von 65 dBA.
Die Lärmbelastung am Handelskai ist für die AnrainerInnen bereits unerträglich. Es ist höchste Zeit, dass die Stadt Wien endlich wirksame Gegenmassnahmen ergreift.

Bereits seit Jahren kämpft die Bürgerinitiative Handelskai gegen den Lärm - bisher ohne viel Erfolg. Nun hat die Bürgerinitiative zu einem drastischen Mittel gegriffen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Leiter der Magistratsdirektion eingebracht. Laut §43 Abs. 2 StVO ist die Behörde von Amts wegen verpflichtet zur Hintanhaltung von Belästigungen der Bevölkerung, insbesondere durch Lärm, Geruch und Abgase verkehrsbeschränkende Maßnahmen zu setzen. Doch die Stadt Wien sieht dies anders und bewertet den freien Verkehrsfluß höher als die Gesundheit der AnrainerInnen.

Wir unterstützen die Forderung der Bürgerinitiative nach einer Tonnagebeschränkung für Lkws voll und ganz. Es wäre schön, wenn die Aktion der Bürgerinitiative dazu führen würde, dass die Stadt Wien den Schutz ihrer BürgerInnen endlich ernst nimmt.







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