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Adi Hasch

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Themenbereiche:
Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen

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31. Mai: BürgerInnenversammlung zu den Verkehrsproblemen im Stuwerviertel

26.05.2010 | Demokratie, Topstory, Verkehr/Bezirksentwicklung, Stuwerviertel

Die BewohnerInnen des Stuwerviertels haben mit vielfältigen Verkehrs- und Lärmproblemen zu kämpfen.

Kommen Sie zur Bürgerversammlung!


Bus kurvt durch das Wohnviertel

Betonwüste Ausstellungsstraße

Seit gut 2 Jahren ist nun die Straßenbahnlinie 21 bereits außer Betrieb. Der 82A, den die SPÖ mit Hilfe der ÖVP im Bezirk eingeführt hat, ist wahrlich kein Ersatz und kurvt als Geisterbus durchs Grätzl. Doch das ist nicht das einzige Verkehrsproblem, mit dem die BewohnerInnen des Stuwerviertels konfrontiert sind. Es geht auch um den nächtlichen Lärmverursacher Praterdisco, die Parkplatznot bei Veranstaltungen der Messe und im Prater, sowie um das geplante neue Parkhaus am Präuscherplatz und die missglückte Umgestaltung der Ausstellungsstraße.

Bereits am 16. Juni 2009 haben wir im Bezirksparlament einen Antrag auf Abhaltung einer BürgerInnenversammlung zu den Verkehrsproblemen im Stuwerviertel eingebracht, dem damals alle Fraktionen - außer die FPÖ - zugestimmt haben. Sinn dieser Bürgerversammlung ist es, dass die zuständigen BezirkspolitikerInnen mit der betroffenen Bevölkerung gemeinsam die anliegenden Probleme diskutieren und dadurch Lösungen erarbeitet werden können.

Es ist nur schwer nachvollziehbar, wieso SP-Bezirksvorsteher Kubik fast ein Jahr für die Organisation dieser Bürgerversammlung benötigt hat. Doch endlich gibt es diese Veranstaltung. Die Bewerbung dafür lässt allerdings zu wünschen übrig. Offiziell wurden weder die anderen Fraktionen von dem Termin informiert, noch die lokale Bürgerinitiative. Nicht einmal auf der offiziellen Homepage des Bezirks ist dieser wichtige Termin eingetragen – im Gegensatz zu einer Panini-Tauschbörse im Stadion Center oder einem Langschläferfrühstück im Hotel Stefanie. Es scheint so, als ob diese Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden soll.

Doch es ist sehr wichtig, dass Sie als Bewohnerin und Bewohner des Stuwerviertels zu dieser Bürgerversammlung kommen – reden Sie mit über die weitere Entwicklung des Stuwerviertels. Damit nicht wieder Jahre vergehen, bis sich in Ihrem Wohngebiet etwas zum Besseren verändert.

 

BürgerInnenversammlung zum Thema:

„Aktuelle Verkehrsfragen im Stuwerviertel“

Montag, 31. Mai 2010, 18.00 Uhr

Grätzelzentrum Stuwerviertel, 2., Max-Winter-Platz 23

 

Parkplatznot bei Messe und Praterveranstaltungen

Bereits seit Jahren dient das Stuwerviertel bei Messe- und Praterveranstaltungen als riesiger Gratisparkplatz für die BesucherInnen. Vor allem am Wochenende, an dem das Parkpickerl nicht gilt, kreisen sie mit ihren Autos mehrmals durch das Stuwerviertel, bevor sie in die kostenpflichtigen Messeparkhäuser fahren. Lärm, Abgase und fehlende Parkplätze für die Wohnbevölkerung sind die Folge.

Wir schlagen daher die Ausweitung des Parkpickerls auch auf das Wochenende vor – ohne Mehrkosten für die Bevölkerung. Das geht, wenn man will. Aber die SPÖ will nicht und steckt den Kopf in den Sand.

Lärm und fehlende Parkplätze durch die Praterdisco

In den Nächten am Wochenende verursachen die motorisierten BesucherInnen der Praterdisco im Stuwerviertel auf Parkplatzsuche Lärm- und Abgasbelästigungen.Schlafen bei offenem Fenster ist rund um die Venediger Au in diesen Nächten kaum mehr möglich.Auch hier könnte ein Parkpickerl rund um die Uhr für Abhilfe sorgen. Zumindest sollte das Parken für AnwohnerInnen in diesen Nächten eingeführt werden.

Das geht, wenn man will. Aber die SPÖ will nicht und steckt den Kopf in den Sand.

Geisterbus 82A quer durch das Wohnviertel

Eins, zwei oder drei? Dieses beliebte Kinderspiel kann man im Stuwerviertel spielen, wenn einem ein Bus der Linie 82A begegnet. Mehr Fahrgäste hat er im Stuwerviertel nur selten, wenn überhaupt. Dafür belästigt er die BewohnerInnen mit Lärm, Vibrationen und Gestank und verursacht häufig brenzlige Situationen.

Wir fordern die Verlegung des 82A in die Ausstellungsstraße, damit dieser wie früher der 21er die BewohnerInnen des Stuwerviertels rasch zum Praterstern bringen kann. Das geht, wenn man will.

Aber auch hier steckt SPÖ-Bezirksvorsteher Kubik den Kopf in den Sand.

Wer braucht das neue Parkhaus am Präuscherplatz?

Die Parkhäuser der Messe stehen oft leer. Doch nun soll anstelle des Traditionsgasthauses Wieselburger ein weiteres Parkhaus entstehen. Wozu? Damit noch mehr BesucherInnen des Praters mit dem Auto anreisen? Damit wird die Barrierewirkung der Ausstellungsstraße noch weiter verstärkt. Bürobauten und Autosilos laden die BewohnerInnen des Stuwerviertels nicht dazu ein, in den Prater zu gehen.

Deshalb sagen wir Grüne Nein zu einem weiteren Parkhaus in der Ausstellungsstraße.

Rennstrecke Ausstellungsstraße

Im Anschluss an die 21er-Einstellung hat die Stadt Wien die Ausstellungsstraße umgebaut. So wie sich die SPÖ die perfekte Straße halt vorstellt – nämlich autogerecht:

Jede Menge neue Parkplätze, zwei bis vier Fahrspuren, viele Ampeln, eigene Abbiegespuren und gefährliche Radwege am Rand. Dadurch ist die Ausstellungsstraße zu einer Rennstrecke geworden, das Tempo ist eindeutig höher geworden. Hier muss es rasch zu Entschärfungen kommen.



Dateien:
GS-STUWERVIERTEL-2010.pdf


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