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Adi Hasch

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Bezirksentwicklung, Grüner und Wurstelprater, Nordbahnhof, Schulen

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Eine Leopoldstädterin nach Brüssel

05.06.2009 | Demokratie, Topstory, Karmeliterviertel

Am kommenden Sonntag wird das EU-Parlament neu gewählt. Das EU-Parlament kann viel mehr bewegen als hierzulande viele glauben. Deshalb ist es wichtig, von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Übrigens, die Grüne Spitzenkandidatin wohnt im Karmeliterviertel in der Leopoldstadt.


Die Grüne Spitzenkandidatin
Ulrike Lunacek

Dass die EU heute so aussieht wie sie aussieht, liegt nicht nur an den Christdemokraten, die dort schon seit Jahrzehnten das Sagen haben, sondern an den in Brüssel ebenso lange aktiven Männerbünden, die nur auf ihre Interessen achten. So hat man(n) bei der jüngsten Wirtschaftskrise alles in Bewegung gesetzt, um ein hauptsächlich von Männern verursachtes, gescheitertes System wiederzubeleben. Ob dies auch gelingt, darf bezweifelt werden, ist doch diese „Wirtschaftskrise“ nur ein Teil einer viel größeren Krise, die auch an Europa nicht vorbeigehen wird: Die Krise der Verteilung von immer knapper werdenden Ressourcen.

 

Green Deal heißt die Antwort

Die Grünen sind die einzige Partei, die europaweit in allen EU-Ländern mit dem gleichen Programm antreten und einen Green Deal für die Europäische Union fordern. Europa soll nicht im gegenseitigen Wettbewerbskampf aufgerieben werden. Das Energiesystem Europas soll vielmehr rasch auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Das bedarf enormer Investitionen und schafft unzählige neue Arbeitsplätze. Woher das Geld nehmen? Von dort, wo es auch vorhanden ist, wenn es darum geht, ein kaputtes Bankensystem zu sanieren.

 

Ulrike Lunacek nach Brüssel

Mit der Leopoldstädterin Ulrike Lunacek haben die Grünen nicht nur ihre langjährige und erfahrene außenpolitische Sprecherin ins Rennen um die Sitze im Europaparlament geschickt. Sie ist auch eine Frau, die bevor sie ins Parlament gewählt wurde, in entwicklungspolitischen Organisationen (NGOs) tätig war und daher mit der Problematik der Ressourcenverteilung bestens vertraut ist.

 

Darum am 7. Juni: Zukunft sichern – Grün wählen!

 





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