Der Trunnerpark bleibt erhalten – Nein zur Garage
23.07.2010 | Demokratie, Topstory, Verkehr/Bezirksentwicklung, Umwelt, Alliiertenviertel, Volkertviertel
Bei der Abstimmung über die geplante Tiefgarage unter dem Trunnerpark stimmten 83% der AnrainerInnen dagegen.
Anfang Juli wurde das Ergebnis der AnrainerInnenbefragung über die geplante Tiefgarage unter dem Trunnerpark bekanntgegeben.
Die Wahlbeteiligung lag mit 35% für derartige Befragungen außergewöhnlich hoch und die Ablehnung fiel mit 83% sehr klar aus.
Das ist vor allem ein Verdienst der unermüdlichen Arbeit der örtlichen Bürgerinitiative. Es beweist einmal mehr, dass es sinnvoll und nötig ist, dass sich die BürgerInnen in Angelegenheiten einmischen, die sie direkt betreffen.
Das Ergebnis im Detail:
6.707 Aussendungen, 6.177 BewohnerInnen, 13 Institutionen, 517 Unternehmen
2.346 Rücklauf = 35 % Wahlbeteiligung
2.321 gültige und 25 ungültige Stimmen
1.925 Nein-Stimmen = 82,93%,
396 Ja-Stimmen = 17,07%
Neuer Park ohne Garage
Nun wird es darum gehen, dass die Oberfläche rund um den Trunnerpark auch ohne Tiefgarage aufgewertet wird.
Wir schlagen vor, dass der kleine Beserlpark vor der evangelischen Kirche und die Grünfläche vor dem Arbeitsinspektorat miteinander verbunden werden, indem ein Teil der Trunnerstraße zu einem Park umgebaut wird. Dadurch würde ein schöner, großer Park inmitten des Alliierten- und Volkertviertels entstehen.
Dafür müsste man lediglich 25 Parkplätze in der Trunnerstraße auflassen. Erst 2009 wurde an der Kreuzung Nordbahnstraße/Am Tabor eine Tiefgarage für ca. 500 Stellplätze neu gewidmet. Wenn man bedenkt, dass davon nur rund 340 Pflichtstellplätze sein sollen, stehen 160 neue Stellplätze den BewohnerInnen von Alliierten- und Volkertviertel zur Verfügung.
Bezirksvorsteher Kubik hat in der letzten Bezirkszeitung angekündigt, dass die Anrainer in die Umgestaltung des Parks einbezogen werden. Das sollte unserer Meinung aber bereits vor konkreten Detailplanungen unter der Leitung der Gebietsbetreuung geschehen. Und zwar rasch und nicht erst im nächsten Jahr. Nachdem auch der Bezirk nun Geld für diese Oberflächengestaltung rund um den Trunnerpark in die Hand nehmen muss, sollten auch die zuständigen Gremien der Bezirksvertretung in diese Planungen einbezogen werden.
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